Juli 2015 - Bericht von Martina Sierocki.
Mit großem Interesse verfolgten über 63 Interessenten die Info Veranstaltung zum Thema „Modernisierung“ des Seniorenheims Rheinwaldheim ev. Altenpflege gGmbH in Arienheller. Die gute Resonanz zeigte, dass viele mit dem Haus "Rheinwaldheim" sehr eng verbunden sind. Unter ihnen Angehörige von Heimbewohnern, Angestellte und viele Vertreter aus den Reihen des Freundeskreises, der dasRheinwaldheim und seine Bewohner in vielen Bereichen der Aktivierung und Beschäftigung ehrenamtlich unterstützt, vorneweg der Vorsitzende Eberhard Tolle. Wobei ohne den Freundeskreis und dessen enge Zusammenarbeit, eine Vielzahl der Angebote nicht geleistet werden könnte. Ebenso waren Vertreter des
Aufsichtsrates und des Presbyteriums sowie der Bewohnervertretung in Person: Otto Poetzschke, Veronika Hilberat, Käthe Kurt, Gerda Weißenfels und Kurt Papen vertreten. Geschäftsführer Norbert Krumm berichtete über die gesamte Maßnahme, die in vier Teilabschnitten gegliedert ist. Von der baulichen Maßnahme sind mehrere Gebäudeteile betroffen. So wird in einem Gebäudeteil eine Etage reaktiviert, die zur Zeit nicht bewohnt ist.
Dieser Teil wird nur für den Zeitraum der Gesamtmaßnahme belegt. Der nächste Teilabschnitt betrifft die sanitären Anlagen im Keller- und Erdgeschoß, die komplett zu behindertengerechten Toiletten umgebaut werden sollen. Danach werden auf allen Etagen die Gemeinschaftsräume umgebaut und auch vergrößert, so dass sich hier für die Heimbewohner in der allgemeinen Freizeit mehr Platz bildet. Im Anschluss wird der komplette Eingangsbereich, versehen mit einer neuen Rampe sowie einer elektrischen Türöffnung, ebenfalls neu gestaltet. Das Herzstück der Maßnahme liegt allerdings im 3. und 4. Teilabschnitt. Hier werden alle Etagen, der Gebäudeteil ist noch aus den 70er Jahren, umgebaut und die Bewohnerzimmer mit neuen behindertengerechten Bädern ausgestattet. Die Fläche der schon bestehenden Balkone soll in "französische Balkone" umfunktioniert und als Wohnfläche mitgenutzt werden können. Die gesamte Baumaßnahme beinhaltet auch brandschutztechnische Veränderungen nach den neuesten Erfordernissen. "Für die Umbaumaßnahmen werden 2,3 Millionen Euro in die Hand genommen. Die Bauzeit ist zunächst auf eineinhalb Jahre veranschlagt und wir hoffen das wir im Zeitplan bleiben können," betonte Krumm. Die Architektengruppe "Naujock - Hof – Rind" zeichnete sich für die Planung der Baumaßnahme aus. Nach seinem etwa einstündigen Informationsvortrag beantwortete Geschäftsführer Norbert Krumm noch einige Fragen und sagte abschließend: "Wir freuen uns auf die Modernisierung und es wird eine große Herausforderung für alle werden, da die Maßnahme während laufendem Betrieb stattfindet."

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